Cadmium

Cadmium ist ein sehr seltenes silbrig-graues, metallisches und weiches Schwermetall. Es ist zwar Luft-beständig, aber nach einiger Zeit bildet es zusammen mit Kohlenstoffdioxid eine dünne, grau-weiße Schicht, so dass Cadmium seinen silbrig-grauen Glanz verliert. Eigenständig kommt Cadmium nur selten vor. Cadmiumhaltige Erze sind Greenockit und Otavit, die wiederum in Zinkerzen enthalten sind. Lagerstätten, in denen Cadmium abgebaut wird, gibt es nicht. Es entsteht größtenteils als Nebenprodukt bei der Zinkverhüttung, in geringen Maßen auch bei der Blei- und Kupferverhüttung.

Cadmiumverbindungen sind toxisch und umweltschädlich, weshalb es nicht sehr oft verwendet wird. Es wird dennoch als Rostschutz bei Eisenwerkstoffen genutzt. Vor dem Verbot 2009 in Deutschland wurde Cadmium auch für Elektroden in Akkumulator-Batterien eingesetzt. Seit 2011 ist auch die Verwendung von Cadmium in Schmuck, Legierungen und in PVC in der Europäischen Union verboten.

 

Symbol:

Cd

Ordnungszahl

48

Metalleigenschaften

Übergangsmetall, Schwermetall                      

Gruppe, Periode, Block:

12 (Zink-Gruppe), 5, d

Kristallstruktur:

hexagonal

Massenanteil an der Erdkruste:

3,00 · 10-5 %

Atommasse:

112,411 u

Magnetismus:

dia -1,9

Dichte:

8,65 g/cm³

Mohshärte:

2

Schmelzpunkt:

321,07 °C

Siedepunkt:

767 °C

Schmelzwärme:

6,192 kJ/mol

Verdampfungswärme:

100 kJ/mol

Molares Volumen:

13 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

96,8 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

233 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

13,8 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

1,69 Pauling

 

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