Iridium

Iridium ist ein silbrig-weiß glänzendes, sehr schweres, hartes und sprödes sowie nicht-radioaktives Edelmetall. Aufgrund dessen ist das Platinmetall nicht sehr reaktionsfähig. Das heißt, es ist an der Luft sehr beständig und löst sich in Säuren nicht auf. Nur in Chlorid- und Cyanid-Schmelzen ist es löslich.
Iridium ist seltener als Gold und Platin. In der Natur kommt es zusammen mit Osmium in den Mineralen Osmiridium und Iridosmium oder zusammen mit dem Platinerz vor. Am häufigsten ist es in Südafrika, Nord- und Südamerika, Tasmanien, Borneo, Japan sowie im Ural vorzufinden.

Iridium wird sehr häufig aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und Härte für Legierungen genutzt. In Form von Platin-Iridium-Legierungen wird Iridium bei Präzisionsmessungen in der Medizin und im Maschinenbau eingesetzt. Weiterhin kommt es als Legierung in den Spitzen von Füllfederhaltern, in Injektionsnadeln, Labortiegeln, chirurgischen Instrumenten, Dentall-Legierungen, Zündkerzen von Flugzeugmotoren oder in Schmuck vor. Auch für UV-Schutzschichtbrillen werden Platin-Iridium-Legierungen verwendet. 

 

 

Symbol:

Ir

Ordnungszahl

77

Metalleigenschaften

Übergangsmetall, Schwermetall, Edelmetall, Platinmetall

Gruppe, Periode, Block:

9 (Cobalt-Gruppe, 6 d

Kristallstruktur:

kubisch flächenzentriert

Massenanteil an der Erdkruste:

1,00 · 10-7 %

Atommasse:

192,217 u

Magnetismus:

para +3,8

Dichte:

22,56 g/cm³

Mohshärte:

6,5

Schmelzpunkt:

2466 °C

Siedepunkt:

4428 °C

Schmelzwärme:

26 kJ/mol

Verdampfungswärme:

564 kJ/mol

Molares Volumen:

8,52 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

147 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

130 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

19,7 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

2,2 Pauling

 

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