Molybdän

Molybdän ist ein silbrig-weißes, hartes und sprödes Schwermetall. Es lässt sich leicht verformen, aber besitzt eine hohe Festigkeit.
Das Metall kommt oft in Molybdänit vor, dessen Abbaustätten in USA, Kanada, Norwegen und in Deutschland liegen. In reiner Form wurde es bisher nur in Mondgesteinen und in einer Gesteinsprobe eines Bulkans auf Kamtschatka in Russland gefunden.

Reines Molybdän wird wegen seiner Hitzebeständigkeit in Widerstandsdrähten von Heizwicklungen, für Elektroden in Glasschmelzöfen, für Anoden in Elektronenstahlröhren oder für Glühdrähte in Glühlampen eingesetzt. 
Molybdänlegierungen sind die häufigste Verwendungsmöglichkeit, beispielsweise bei Werkzeugen mit einer starken mechanischen Beanspruchung. In Verbindung mit Titan, Wolfram, Zirkon oder Niob wird es auch beim Bau von Raketentriebwerken genutzt. Molybdänoxid gilt in der chemischen Industrie als wichtiger Katalysator in organischen Synthesen. 

 

Symbol:

Mo

Ordnungszahl

42

Metalleigenschaften

Übergangsmetall, Schwermetall                      

Gruppe, Periode, Block:

6 (Chrom-Gruppe), 5, d

Kristallstruktur:

kubisch raumzentriert

Massenanteil an der Erdkruste:

1,00 · 10-3 %

Atommasse:

95,94 u

Magnetismus:

para +1,2

Dichte:

10,22 g/cm³

Mohshärte:

5,5

Schmelzpunkt:

2623 °C

Siedepunkt:

4639 °C

Schmelzwärme:

36 kJ/mol

Verdampfungswärme:

598 kJ/mol

Molares Volumen:

9,38 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

138 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

250 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

18,7 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

2,16 Pauling

 

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