NEODYM

 

Neodym ist ein relativ häufig vorkommendes, nicht-radioaktives, silbrig-weißes Lanthanoid mit etwas gelblichem Farbton. Es gehört außerdem zu den Metallen der seltenen Erden.

Das Metall läuft an der Luft sehr schnell an und entwickelt dadurch eine rosaviolette Oxidschicht, die abblättern kann. Neodym kommt nur in den Erzen Monazit und Bastnäsit vor, welche zum überwiegenden Teil in China und zu einem geringen Teil in Australien zu finden sind. Bei der Gewinnung von Neodym entstehen giftige Abfallprodukte wie radioaktives Uran und Thorium. In Verbindung mit Sauer- und Wasserstoff kann es schädliche Wirkungen auf den Menschen entwickeln.

Verwendung und Einsatzbereiche
 
Neodym wird hauptsächlich zur Herstellung von Magneten verwendet. Neodym-Magnete sind die derzeit stärksten Dauermagnete, reagieren aber sehr empfindliche bei zu starker Erhitzung. Hierdurch können irreversible Verluste der Magnetisierung auftreten.

Neodym-Magnete werden in Kernspintomographen, Mikromotoren, Festplatten, Dauermagneten-Rotoren, Linearmotoren und Generatoren von Windkraftwerken eingesetzt. Auch in Lautsprechern und Kopfhörern, Mikrofonen, Mikrowellenherden, Farbfernsehern, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen findet Neodym in magnetisierter Form Verwendung.

Zudem ist Neodym ein wichtiger Bestandteil des weitverbreiteten Neodym-YAG-Lasers in der Industrie. Auch für die Herstellung von UV-absorbierenden Gläsern wie zum Beispiel Sonnenschutzbrillen wird das Metall verwendet. 

Die Lars Walch GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf Ankauf und Recycling von Neodym-Magneten. Informationen dazu finden Sie in unseren aktuellen Nachrichten.

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Symbol:

Nd

Ordnungszahl

60

Metalleigenschaften

inneres Übergangsmetall (Lanthanoid), Schwermetall

Gruppe, Periode, Block:

La, 6, f

Kristallstruktur:

hexagonal

Massenanteil an der Erdkruste:

2,00 · 10-3 %

Atommasse:

144,24 u

Magnetismus:

para +3,6

Dichte:

7,008 g/cm³

Mohshärte:

2 bis 3

Schmelzpunkt:

1024 °C

Siedepunkt:

3074 °C

Schmelzwärme:

7,14 kJ/mol

Verdampfungswärme:

273 kJ/mol

Molares Volumen:

20,59 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

16,5 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

190 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

1,57 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

1,14 Pauling

 

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