Rhodium

Rhodium ist ein silbrig-graues glänzendes, leicht dehnbares und hartes Schwermetall mit einem hohen Reflexionsvermögen. Es lässt sich wegen seiner Zähigkeit schon durch Hämmern bearbeiten. Als Platinmetall ist es relativ reaktionsträge, so dass es mit Sauerstoff und Chlor erst bei Temperaturen von 600 bis 700 °C oxidiert. Auch von Mineralsäuren lässt es sich nicht angreifen. Lediglich in fein verteilter Form löst es sich in Königswasser auf.
Rhodium ist sehr selten und kommt meistens in geringen Mengen in Platinerzen vor. Bei der Gewinnung spielen sulfidische Nickel-Kupfer-Erze die wichtigste Rolle, welche in Südafrika, Kanada und Sibirien zu finden sind. Zudem fällt Rhodium beim Goldabbau in Mexiko an.

Das Hauptanwendungsgebiet sind Platin-Rhodium-Katalysatoren für die Herstellung von Salpetersäure und Fahrzeugkatalysatoren. Aufgrund seines hohen Reflexionsvermögens wird Rhodium zudem als Beschichtung von Spiegeln verwendet. Es dient auch als Überzug von Schmuck, Brillengestellen und Uhren. Besonders bei Schmuck aus Silber und Weißgold ist Rhodium ein wichtiger Bestandteil, da es das Anlaufen der Metalle verhindert. 

 

Symbol:

Rh

Ordnungszahl

45

Metalleigenschaften

Übergangsmetall, Schwermetall, Edelmetall, Platinmetall 

Gruppe, Periode, Block:

9 (Cobalt-Gruppe), 5, d

Kristallstruktur:

kubisch flächenzentriert

Massenanteil an der Erdkruste:

1,00 · 10-7 %

Atommasse:

102,9055 u

Magnetismus:

para +1,7

Dichte:

12,41 g/cm³

Mohshärte:

6

Schmelzpunkt:

1964 °C

Siedepunkt:

3695 °C

Schmelzwärme:

21,5 kJ/mol

Verdampfungswärme:

493 kJ/mol

Molares Volumen:

8,28 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

150 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

242 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

21,1 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

2,28 Pauling

 

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