Vanadium

Vanadium ist ein grau glänzendes Schwermetall. Es lässt sich im kalten Zustand schon schmieden und walzen. Während reines Vanadium sehr weich ist, erhöht dagegen sich bei unreinem Vanadium die Härte, und die Dehnbarkeit verringert sich. Wegen seiner Korrosionsbeständigkeit läuft es an der Luft nicht an.
In der Natur ist Vanadium nicht eigenständig. Es ist sehr häufig vorzufinden, hauptsächlich in Vanaditen. Meistens wird Vanadium jedoch aus Titanomagnetiterzen gewonnen, bei dem Vanadium bei der Verarbeitung zu Roheisen anfällt. Die größten Vorkommen liegen in Südafrika, in den GUS-Staatnen sowie in den USA und China.

Hauptsächlich dient Vanadium der Legierung in Baustählen und Werkzeugstählen. Denn Vanadiumlegierungen erzeugen eine besondere Härte, Stoßfestigkeit und Zähigkeit. Außerdem sind sie in Brennstabhüllen für die Kernenergienutzung nützlich. In der Chemieindustrie  ist Vanadium ein wichtiger Katalysator. 

 

Symbol:

V

Ordnungszahl

23

Metalleigenschaften

Übergangsmetall, Schwermetall                      

Gruppe, Periode, Block:

5 (Vanadium-Gruppe), 4, d

Kristallstruktur:

kubisch raumzentriert

Massenanteil an der Erdkruste:

0,01%

Atommasse:

50,9415 u

Magnetismus:

para +3,8

Dichte:

6,11 g/cm³

Mohshärte:

7

Schmelzpunkt:

1902 °C

Siedepunkt:

3407 °C

Schmelzwärme:

20,9 kJ/mol

Verdampfungswärme:

452 kJ/mol

Molares Volumen:

8,32 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

30,7 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

490 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

4,89 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

1,63 Pauling

 

Ihr Ansprechpartner
Lars Walch

Lars Walch

09164  9981-0
Ihr Ansprechpartner Matthias Walch

Matthias Walch

09164 9981-0

Profil von Matthias Walch auf LinkedIn anzeigen

Matthias Walch