Yttrium

Yttrium ist ein bleigraues, häufig vorkommendes und korrosionsbeständiges Leichtmetall, welches unter Lichteinfluss dunkelt.
Das Element kommt in der Natur in Yttererden vor, aus dem sich zahlreiche Elemente der Seltenen Erden gewinnen lassen. Yttrium kann auch in Uranerzen enthalten sein.
Abgebaut wird es zum großen Teil in Monazit- und Bastnsäsitvorkommen, die sowohl in Brasilien und Indien als auch in den USA und China liegen.

In der Technik werden Yttriumverbindungen als Laserkristall, Mikrowellenfilter, Festelektrolyt in Brennstoffzellen, in  Fernsehbildröhren, Leuchtstofflampen und Radarröhren angewendet.
Als Legierungsbestandteil kommt es auch in Heizleiterleitungen oder in Zündkerzen von Ottomotoren vor. Yttrium-Cobalt-Legierungen werden zur Herstellung von Dauermagneten gebraucht.
In Verbindung mit Eisen als Yttrium-Eisen-Granat ist es zudem für die Herstellung von Speicherchips und in der Hochfrequenztechnik sehr nützlich. 

 

Symbol:

Y

Ordnungszahl

39

Metalleigenschaften

Übergangsmetall, Leichtmetall                      

Gruppe, Periode, Block:

3 (Scandium-Gruppe), 5, d

Kristallstruktur:

hexagonal

Massenanteil an der Erdkruste:

3,00 · 10-3 %

Atommasse:

88,9059 u

Magnetismus:

para +1,2

Dichte:

4,47 g/cm³

Mohshärte:

2,5

Schmelzpunkt:

1526 °C

Siedepunkt:

3336 °C

Schmelzwärme:

11,4 kJ/mol

Verdampfungswärme:

363 kJ/mol

Molares Volumen:

19,88 · 10-6 m³/mol

Wärmeleitfähigkeit:

17,2 W/(m·K)

spezifische Wärmekapazität:

300 J/(kg·K)

elektrische Leitfähigkeit:

1,66 · 106 A/(V·m)

Elektronegativität:

1,22 Pauling

 

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