Wie der Blitz im Wasserbad metallisch-keramische Materialverbunde trennt

Mit einer Schockwellenzerkleinerungsanlage zur Aufbereitung von komplexen Industriematerialien und Verbundwerkstoffen setzt die Lars Walch GmbH & Co. KG einen weiteren Meilenstein für innovatives und höchst effizientes Recycling.

Das Funktionsprinzip:
Zwischen zwei Elektroden wird ein Lichtbogen gezündet, der in einem Wasserbad in der Folge intensive Druckwellen, sogenannte Schockwellen, hervorruft. Dadurch werden komplexe Verbundwerkstoffe, wie beispielsweise Keramiksicherungen oder Solarzellen,  selektiv an deren Materialgrenzflächen getrennt. Dieser innovative Aufbereitungsansatz ermöglicht die Abtrennung nahezu sortenreiner Materialfraktionen im Anschluss an die Schockwellenbehandlung. Der Aufwand, die getrennten Stoffe der Weiterverarbeitung zuzuführen, wird dadurch erheblich reduziert.

Mit zunehmender Massenherstellung und der damit einhergehenden Verknappung von Primärrohstoffen wird der Bedarf an effizienten Recyclinglösungen für Verbundwerkstoffe immer größer. Die Lars Walch GmbH & Co. KG engagiert sich auf diesem Gebiet in verschiedenen Forschungsprojekten, u. a. in Verbindung mit verschiedenen Fraunhofer Instituten und der ImpulsTec GmbH, von der diese Schockwellenanlage entwickelt wurde.

 

 

 

 

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